Campen? Aber sicher!

Nicht umsonst zählt Camping heuer zu einer der beliebtesten Urlaubsformen. So sicher ist man aus virologischer Sicht selten – und kann gleichzeitig den Luxus der Freiheit genießen. Wir erklären, was es zu beachten gilt.

08.07.2020 |

Wer braucht schon eine Fernreise, um grenzenlose Freiheit, Flexibilität und Abenteuer zu erleben? Manchmal sind die nahen Ufer zur Erholung gerade die besten. Vollblutcamper kennen das befreiende Gefühl, einfach in die eigenen mobilen Wände zu steigen und direkt von Zuhause in den Urlaub zu starten. Eben gerade dorthin, wohin es einen treibt. Neuerdings entdecken aber auch immer mehr Camping-Neulinge dieses einmalige Feeling – das wir beim Alpsee Camping den „Luxus der Freiheit“ nennen.

Solange schlafen, wie man will. Im eigenen Bett aufwachen, wo man will. Sein eigenes Badezimmer immer dabei. Und einen prall gefüllten Kühlschrank mit allerlei Erfrischendem. Die Freizeitausstattung ist verräumt, die Kinder (samt Spielzeug) meist ebenso. Das alles ohne lästigen Check-In, lange Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln und mühsames Anstellen in Warteschlangen. Man merkt schon: Wir sind eingefleischte Campingfans und könnten diese Liste ewig weiterführen. Wenn man abends vom See aus beobachtet, wie die letzten Sonnenstrahlen über die nahen Berggipfel klettern. Und morgens mit dem ersten Vogelgezwitscher im Freiluftwohnzimmer Natur wieder aufwacht. Das ist Urlaub pur!


Mit Abstand am besten

Auch die Entwicklungen der letzten Monate haben uns die Vorzüge des Campings noch einmal vor Augen geführt. Den nötigen Abstand zu halten, ist hier meist ein Leichtes. Schließlich hat jeder sein kleines Eigenheim dabei, das flink auf- und abgebaut werden kann. Loriot sagt einmal in einem seiner legendären Sketche: „Man soll eben auf Campingplätzen keine Bekanntschaften machen!“ Das halten wir für Humbug. Ein Gruß zum Nachbar gehört zur alten Camping-Manier und darf natürlich auch in diesen Zeiten nicht fehlen. Zuprosten lässt es sich nämlich auch mit einer Babyelefantengröße-Distanz, gemeinsam den Tag ausklingen lassen ebenso. Aber: Wer ein paar simple Regeln beachtet, kann sichergehen, dass das eigene Ansteckungsrisiko minimiert und die Gesundheit aller Campinggäste bestmöglich gefördert wird.  

Das heißt zunächst einmal: Alles, was in den letzten Wochen gegolten hat, sicherheitshalber auch weiter beibehalten. Bedeutet: Regelmäßig gründlich Hände waschen. Niesen und Husten nicht in die Hände, sondern in die Armbeuge. Wir beim Alpsee Camping haben schon früh reagiert und die höchst möglichen Hygienestandards eingeführt. Dazu zählt die regelmäßige Reinigung aller Anlagen, aber auch Desinfektionsspender, die in den wichtigsten Begegnungsbereichen angebracht sind. Am besten bei jedem Vorbeigehen kurz benützen – tut niemandem weh und wirkt viel!

 

Mit Maske auf Tuchfühlung

Auf Tuchfühlung sollte man mit seinem Gegenüber natürlich momentan generell nicht gehen. Leider lässt sich ein gewisser Kontakt aber an jenen Orten, wo mehrere Menschen aufeinander treffen, nicht vermeiden. Das sind vor allem die Sanitärräume, unsere Rezeption, der Kiosk und das Bistro. Hier bitten wir Sie, die Abstandsregel von 1,5 Meter immer einzuhalten. Sollte es dennoch einmal eng werden, sind Ruhe, Zeit und das Tragen einer Maske der Schlüssel. In den öffentlichen Innenbereichen ist die Mund-Nasenschutz-Maske nach behördlichen Auflagen nämlich Pflicht. Außerdem kann es vorkommen, dass es aufgrund der Zugangsbeschränkungen einmal zu Wartezeiten in den Gemeinschaftsräumen kommt – hier bitten wir um ein bisschen Geduld!

Was ist geöffnet?

  • Unser Infinity Pool & Terrasse dürfen aktuell wieder genützt werden.
  • Auch die Sanitärgebäude
  • Alpsee Kiosk und Küche

Was ist leider noch geschlossen?

  • Unsere Saunen
  • Aufenthaltsraum
  • Sonnendeck

Umso autarker, umso besser

Das Tolle am Campen? Weitere Hygieneempfehlungen wie zum Beispiel das reichliche Lüften von Räumen verstehen sich von selbst. Die Bewegungsfreiheit ist maximal groß und weil jeder in der Regel mit dem eigenen Gefährt anreist, müssen auch keine öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden. Kluges Packen bringt noch ein Stückchen mehr Selbständigkeit und autarke Wohnmobile (solche mit eigener Toilette, Waschmöglichkeiten und Küche) haben die besten Karten. Ein paar DIY-Camping Kniffs:

  • Eine praktische Lösung für alle Camper ohne Nasszelle ist ein mobiles Duschset. Heißt: Pumpe in den Tank, Stecker in die 12-Volt-Steckdose und ab unter die eigene Dusche. Einige Modelle gibt es sogar mit einer kleinen eingebauten Therme, die für ein wohlig warmes Duscherlebnis sorgt. Vor neugierigen Blicken schützt man sich mit einem praktischen Duschzelt.
  •  Klug gepackt, ist halb gewonnen. Für die eigene On-Board-Küche deshalb ja nicht auf die besten Küchengewürze vergessen. Sogenannte One-Pot-Gerichte lassen sich ganz einfach selbst auf dem Campinggriller zaubern (einige Rezepttipps verraten wir hier: https://www.alpsee-camping.de/de/der-campingplatz/blog/item/gourmet-am-bunsenbrenner/). Dazu die Lieblingsgewürze in kleine Bonbon-Päckchen einwickeln und schon passen sie selbst in die kleinste mobile Küche.
  • Außerdem empfiehlt es sich, immer sein eigenes Spülmittel, wasserfeste Schlappen, einen Satz zusätzliche Heringe sowie Hammer und Wäscheleine dabei zu haben. Eine kleine Gartenwasserspritze eignet sich perfekt zum Abspülen und um kleine Dinge zu reinigen. Aus der Wäscheleine und einem Vorhang bastelt man ganz schnell sein eigenes Sonnensegel, damit der Erholung an heißen Sommertagen nichts mehr im Wege steht.

 

Natürlich wartet unser ****Alpsee Camping auch in diesen Zeiten mit dem gewohnten Komfort auf Sie. Ganz unabhängig von der aktuellen epidemiologischen Situation müssen wir sagen: Die „Caravantäne“ bietet reichlich Platz zum Träumen und Genießen!

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